Politik

Die Baumeister des Monsters

Was kluge Köpfe in die AfD trieb und was sie dem Land jetzt schulden

Lucke, Petry, Henkel, Meuthen: Kluge Köpfe bauten die AfD – und gingen leise, als das Monster wuchs. Warum ihr Schweigen keine Absolution ist, sondern Schuld.

Es gibt einen Satz, der seit zehn Jahren über der AfD hängt wie ein Urteil, das nie vollstreckt wurde. Er stammt nicht von einem Gegner, nicht von einem Verfassungsschützer, nicht von der „Systempresse”. Er stammt von einem, der dabei war: Hans-Olaf Henkel, ehemaliger IBM-Europachef, ehemaliger Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, ehemaliger stellvertretender Bundessprecher der AfD. Im November 2015 sagte er über sein eigenes Werk: „Wir haben ein richtiges Monster erschaffen.” Er nannte die Partei eine „NPD light”.1

Ich habe an anderer Stelle geschrieben, dass dieser Satz eine Bringschuld begründet und keine Absolution.2 Hier will ich zeigen, wer diese Baumeister eigentlich waren – und warum ausgerechnet ihre Biografien die unbequemste Frage aufwerfen: Was treibt Menschen mit Titeln, mit analytischem Verstand, geschult im Prüfen von Quellen, in die Arme einer Partei, die vom Gegenteil lebt?

Die Professorenpartei, die keine blieb

Als die AfD 2013 gegründet wurde und sich im April auf ihrem Gründungsparteitag konstituierte, trat sie als etwas an, das es im deutschen Parteienspektrum so nicht gab: eine Partei, die ihre Seriosität wie ein Markenzeichen trug. Drei Bundessprecher standen an der Spitze – der Ökonom Bernd Lucke, die Chemikerin Frauke Petry, der Journalist Konrad Adam. Im wissenschaftlichen Beirat saß der Tübinger Volkswirt Joachim Starbatty. Die Presse taufte das Gebilde „Professorenpartei”.

Konrad Adam selbst hat später die genauere Beschreibung geliefert. Ein Beobachter habe der Gründungs-AfD attestiert, sie sei nicht eine Partei, sondern zwei: eine Professoren- und eine Proletenpartei. Und Adam räumte zum zehnjährigen Jubiläum freimütig ein, dass die Journalisten mit dieser Beobachtung recht hatten.3

Genau hier liegt der Kern. Die studierten Köpfe lieferten die Fassade, hinter der sich der Rest sammeln konnte. Sie liehen dem Projekt die bürgerliche Respektabilität, ohne die es nie über fünf Prozent hinausgekommen wäre. Und als sichtbar wurde, was hinter der Fassade wuchs, gingen sie – einer nach dem anderen, meist leise, als könnte Wegtauchen ungeschehen machen, was Aufbauen angerichtet hat.

Bernd Lucke – der Zauberlehrling mit Lehrstuhl

Bernd Lucke ist kein Mann, dem man intellektuelle Mittel absprechen könnte. Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, Studium der Volkswirtschaftslehre in Bonn, Promotion an der FU Berlin summa cum laude, Habilitation in Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie, seit 1998 Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Hamburg.4 Ein Mann, der im Hörsaal jede unbelegte These auseinandernimmt.

2013 war Lucke der maßgebliche Mitbegründer und erste Kopf der AfD, 2014 zog er als Spitzenkandidat ins Europäische Parlament ein. Zwei Jahre später hatte er die Kontrolle über sein Geschöpf verloren: Auf dem Essener Parteitag im Juli 2015 unterlag er Frauke Petry, verlor den Vorsitz und trat aus.4 Er gründete mit anderen die ALFA, später in LKR umbenannt – ein Projekt, das in der Bedeutungslosigkeit verschwand.

Der Zauberlehrling, der die Geister rief und sie nicht mehr loswurde, schrieb Anfang 2019 einen Brandbrief an „die nicht rechtsextremen Mitglieder der AfD” und forderte sie auf, mit den Rechtsextremen zu brechen.5 Gut gebrüllt. Aber wer den Besen selbst geschnitzt hat, kommt mit einem offenen Brief nicht davon.

Frauke Petry – die Chemikerin, die das Sagbare verschob

Frauke Petry, geborene Marquardt, ist promovierte Chemikerin. Auch sie Stipendiatin der Studienstiftung, Bachelor an der University of Reading, Diplom in Göttingen, 2004 Promotion am dortigen Institut für Pharmakologie und Toxikologie mit magna cum laude, danach Unternehmerin mit einem Polyurethan-Patent.6 Eine Naturwissenschaftlerin, geschult in Empirie, in der Trennung von Beleg und Behauptung.

Diese Frau versuchte 2016, den Begriff „völkisch” wieder positiv zu besetzen. Als Björn Höcke Anfang 2017 mit seiner Dresdner Rede die „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad” forderte, drängte Petry auf ein Parteiausschlussverfahren – anfangs jedenfalls. Am Ende durfte Höcke bleiben, und Petrys Ermahnungen erwiesen sich als Rhetorik.7 Wer die Grenze des Sagbaren nach rechts abstecken will und dann zurückweicht, hat sie in Wahrheit verschoben.

Einen Tag nach der Bundestagswahl 2017, das Direktmandat frisch in der Tasche, erklärte Petry vor laufenden Kameras ihren Rückzug aus der Fraktion; wenige Tage später trat sie aus der AfD aus.6 Und sie zog daraus nicht etwa die Konsequenz, es sein zu lassen: Bereits eine Woche vor der Wahl war in ihrem Umfeld „Die blaue Partei” gegründet worden – der Versuch, umgehend das nächste Projekt rechts der Mitte zu etablieren. Das Vorhaben scheiterte schon im Ansatz; die Partei löste sich Ende 2019 wieder auf, 2021 schied Petry aus dem Bundestag aus. Gelernt hatte sie offenbar nichts: Seit 2025 wirbt sie mit dem nächsten Parteiprojekt, „Team Freiheit”, erneut um Wähler rechts der Mitte.8 Was von der AfD-Zeit blieb, war ein Mechanismus, den sie mitgeschaffen hatte: Wer mäßigen wollte, galt fortan als Verräter.

Hans-Olaf Henkel – der Einzige, der es beim Namen nannte

Henkel ist der Sonderfall in dieser Riege, und deshalb steht sein Satz am Anfang. Kein studierter Ökonom im engeren Sinn, aber einer der einflussreichsten Wirtschaftsmanager des Landes: jahrzehntelang bei IBM, zuletzt Europachef, danach von 1995 bis 2000 Präsident des BDI, anschließend Präsident der Leibniz-Gemeinschaft.9 Ein Mann, dessen Wort in der Republik Gewicht hatte.

Anfang 2014 trat er der AfD bei, gab ihr im Europawahlkampf ein Darlehen über eine Million Euro, wurde stellvertretender Sprecher. Im April 2015 zog er sich aus dem Bundesvorstand zurück, nach Petrys Wahl im Juli trat er aus – und tat dann etwas, das keiner der anderen in dieser Klarheit tat. Er benannte das Ergebnis. „Wir haben ein richtiges Monster erschaffen.” Gefragt, ob er den Vergleich mit Frankenstein möge, antwortete er trocken, gegen den Schöpfer habe er nichts, nur gegen das Monster.10

Das ist die Selbstauskunft eines Mitgründers, kein Angriff von außen. Ehrlich muss man hinzufügen: Auch Henkel wurde kritisiert. Die FAZ-Journalistin Friederike Haupt hielt ihm schon bei seinem Rückzug vor, die von ihm beklagten Zustände hätten in der AfD von Anfang an bestanden – er hätte es besser wissen müssen.9 Das stimmt. Es entwertet den Satz nicht. Ein spätes Eingeständnis ist mehr als gar keines. Aber ein Satz in einem Interview ist eben auch keine Buße.

Jörg Meuthen – das seriöse Gesicht der Radikalisierung

Jörg Meuthen ist Wirtschaftswissenschaftler, promoviert über die Kirchensteuer, ab 1997 Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl.11 Von 2015 bis 2022 war er einer der beiden Bundessprecher – jahrelang das seriöse, freundlich-bürgerliche Gesicht, hinter dem sich die Radikalisierung verwaltete.

Als er im Januar 2022 hinwarf, begründete er es damit, die Partei weise „ganz klar totalitäre Anklänge” auf und stehe in weiten Teilen „nicht auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung”.11 Späte Einsicht – zu spät, wie viele fanden. Der Politikwissenschaftler Wolfgang Schroeder brachte es auf den Punkt: Meuthen habe die Rechten in der AfD erst hoffähig gemacht und dann vor ihnen kapituliert. Ein Tagesschau-Kommentator nannte seine Begründung schlicht „scheinheilig” – Meuthen sei selbst ein Provokateur gewesen, „nur im Schafspelz bürgerlicher Freundlichkeit”.11

Auch das gehört zur Wahrheit dieser Riege: Nicht jeder Rückzug ist eine Läuterung. Manche gingen erst, als der Geist, den sie riefen, sich gegen sie selbst wandte.

Konrad Adam, Joachim Starbatty und die stille Riege

Konrad Adam ist Altphilologe, promovierter Geisteswissenschaftler, jahrzehntelang Feuilletonredakteur der FAZ und danach Chefkorrespondent der Welt.12 Ein Mann des Wortes, der wissen musste, was Sprache anrichtet. Er hielt nach eigener Darstellung drei Jahre lang still, bevor er im Herbst 2020 seinen Austritt erklärte – wirksam zum 1. Januar 2021 –, und schob die Verantwortung vor allem seinem Weggefährten Alexander Gauland zu. Zum zehnjährigen Jubiläum sagte er nüchtern, die heutige Partei „habe ich so nicht gewollt”.12

Joachim Starbatty, emeritierter Volkswirtschaftsprofessor aus Tübingen, langjähriger „Euro-Fighter”, war ab 2013 Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der AfD. 2015 legte er seine Ämter nieder und trat aus, weil sich die Partei „in eine Richtung entwickelt” habe, die er „nicht mehr mittragen” könne.13 Dazu Bernd Kölmel, Ulrike Trebesius und die anderen aus der Lucke-Riege – Leute, die dem Ding Respektabilität verliehen und sich dann leise verabschiedeten.

Es ist eine bemerkenswerte Liste: zwei VWL-Professoren, eine promovierte Chemikerin, ein Altphilologe, ein Spitzenmanager, ein weiterer Ökonom. Menschen, die im Prüfen von Behauptungen ihr Handwerk hatten. Und alle sagen im Rückblick dasselbe: So habe ich das nicht gewollt.

Was treibt kluge Köpfe in den Abgrund?

Hier stockt man und fragt sich, was diese Menschen eigentlich angetrieben hat. Menschen, die im Hörsaal jede unbelegte These zerpflücken würden – wie konnten sie ein Vehikel bauen, das von Halbwahrheiten lebt?

Die ehrliche Antwort ist unbequem, weil sie die bequeme ausschließt. Es war nicht Dummheit. Wer klug ist, kann sich nicht auf Nichtwissen berufen. Bleiben die anderen Motive: gekränkte Eitelkeit, das Gefühl, vom „Mainstream” übergangen worden zu sein. Die Lust am Tabubruch, die sich für Mut hält. Der Reiz, in einer kleinen Gegenöffentlichkeit endlich wieder der Klügste im Raum zu sein. Oder schlichtes Kalkül – Aufmerksamkeit, Mandate, Bedeutung, die der seriöse Betrieb nicht mehr hergab. Der Verstand schützt eben nicht vor dem Willen, verführt zu werden.

Und daraus folgt der Satz, der diese ganze Riege trifft: Wer klug ist und trotzdem mitmacht, hat sich nicht geirrt – er hat sich entschieden. Diese Entscheidung wiegt schwerer, nicht leichter.

Ein Wort noch zu denen, die man gern gegen die Architekten ausspielt: die vielen einfachen Mitglieder und Wähler. Ihnen mache ich diesen Vorwurf nicht in derselben Schärfe. Wer Sorgen hat und eine Partei sucht, die sie ernst zu nehmen scheint, handelt nachvollziehbar. Der Vorwurf gilt denen, die es besser wussten und die bürgerliche Fassade lieferten, hinter der sich das Ressentiment organisieren konnte. Sie haben das Vertrauen von Menschen instrumentalisiert, deren Zweifel sie mit ihrem eigenen Verstand hätten adressieren können. Das ist der eigentliche Verrat – nicht am „System”, sondern an den eigenen Anhängern.

Die offene Rechnung

Ihr stiller Rückzug ist keine Absolution, sondern eine offene Rechnung. Die Gründer haben die Tür aufgestoßen und sind gegangen, als hereinkam, was sie nicht mehr steuern konnten. Das entlastet sie nicht – es verpflichtet sie. Jeder Tag Schweigen ist ein weiterer Tag, an dem die alte Fassade die heutige Maschine deckt.

Was ich von diesen Damen und Herren erwarte, ist deshalb kein einmaliges, reumütiges Interview. Es ist Haltung: raus aus der Deckung, auf jede Bühne, in jede Talkshow, unter jeden Post. Den Menschen, die ihnen einst geglaubt haben, ins Gesicht sagen: Wir haben uns geirrt. Wir warnen euch vor dem, was wir mitgebaut haben. Mit allem, was ihnen zur Verfügung steht – Namen, Reichweite, Glaubwürdigkeit bei genau den Leuten, die heute noch zweifeln.

Henkel hat den Anfang gemacht. Er hat das Monster beim Namen genannt. Der Rest von ihnen schuldet dem Land denselben Mut – und diesmal nicht als Fußnote der eigenen Biografie, sondern laut, öffentlich, täglich und mit allem, was sie haben. Wer ein Monster mitbaut, schuldet dem Land mehr als ein reumütiges Wochenende. Er schuldet ihm Lautstärke, bis die letzte Ausrede verstummt.

Und wir? Erinnern wir sie – bei jeder Gelegenheit

Von allein wird das nicht geschehen. Wer zurücktritt und dann über die Rücktrittsvideos anderer spottet, hat den Ernst der eigenen Lage nicht begriffen. Also fällt die Aufgabe an uns – an alle, die auf diesen Plattformen noch unterwegs sind.

Wo immer diese Damen und Herren in den sozialen Netzwerken auftauchen, sollten wir sie an ihre Verantwortung erinnern. Ruhig, sachlich, hartnäckig. In Kommentaren, in direkter Ansprache, bei jeder Gelegenheit, die sich bietet – und auch dann, wenn es gerade um etwas ganz anderes geht: Holt das Gespräch zurück zu der einen Frage, der sie ausweichen. Nicht mit Beschimpfungen – die geben ihnen nur die Opferrolle, die sie so gut zu spielen wissen. Sondern mit dem kühlen, belegten Hinweis auf das, was sie mitgebaut haben.

Als Vorlage mag ein Kommentar dienen, den ich heute selbst unter einen Beitrag von Frauke Petry gesetzt habe. Nehmt ihn, ändert die Namen, passt ihn an – und macht es mir nach:

Frau Petry, Sie kommentieren das Rücktrittsvideo eines anderen Politikers und „konnten nicht anders”. Interessant. Denn wenn es eine Person gibt, die ihre Energie besser auf die eigene Baustelle richten sollte, dann sind Sie es.

Kurze Erinnerung: 2013 waren Sie eine der drei Gründungssprecher der AfD. Sie haben die Partei zu ihren ersten Wahlerfolgen geführt. Als Björn Höcke 2017 zu weit ging, forderten Sie seinen Ausschluss – und ließen es dann versanden. Kurz darauf waren Sie es, die gehen musste. Die Geister, die Sie mitgerufen haben, haben Sie am Ende selbst überrollt.

Wer eine Partei mit aufgebaut hat, die heute in mehreren Ländern als gesichert rechtsextrem eingestuft ist, hat genug vor der eigenen Tür zu kehren.

Und ehrlich: Ein Video über einen anderen Politiker interessiert bei Ihnen niemanden mehr. Was interessieren würde, wäre ein anderes Video. Eines mit Reue. Mit dem offenen Eingeständnis, woran Sie mitgebaut haben. Mit echter Betroffenheit darüber, was daraus geworden ist. Und mit einer klaren, lauten Warnung an all die, die heute noch zweifeln – eine Warnung von jemandem, der es von innen kennt und Namen, Reichweite und Glaubwürdigkeit genau dort hat, wo sie gebraucht werden.

Das wäre Haltung. Das wäre Verantwortung. Werden Sie Ihrer Verantwortung gerecht.

Je mehr Menschen das tun – ruhig, sachlich, ohne Hass, aber unnachgiebig –, desto schwerer wird das Schweigen. Fangen wir an.



  1. Hans-Olaf Henkel im WDR-Magazin „Westpol”, November 2015: „Wir haben ein richtiges Monster erschaffen”; die AfD sei „eine Art NPD-light”. Wiedergegeben u. a. in: „Ich habe geholfen, ein Monster zu schaffen.” Handelsblatt, 8.11.2015 – https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/ex-afd-vize-olaf-henkel-ich-habe-geholfen-ein-monster-zu-schaffen/12558382.html 

  2. Horst Triebstein: „Wer das ‚Monster’ AfD erschuf, schuldet dem Land Lautstärke!” Onlinemagazin da Hog’n, 9.7.2026 – https://www.hogn.de/2026/07/09/3-so-schauts-aus/wer-das-monster-afd-erschuf-schuldet-dem-land-lautstaerke-hans-olaf-henkel-lucke-petry-meuthen/219770 

  3. Konrad Adam über die Gründungs-AfD („Professoren- und Proletenpartei”) und das Eingeständnis, die Journalisten hätten recht gehabt; ebenso „Habe ich so nicht gewollt”. t-online, 4.2.2023 – https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_100123366/afd-gruender-konrad-adam-ueber-partei-jubilaeum-habe-ich-so-nicht-gewollt-.html 

  4. Zu Studium, Promotion (1991, summa cum laude), Habilitation (1997) und Professur (seit 1998, Uni Hamburg) Bernd Luckes sowie zu Gründung 2013, Abwahl in Essen und Austritt 2015: Wikipedia, „Bernd Lucke” – https://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Lucke ; Lebenslauf – https://bernd-lucke.de/ueber-mich/ 

  5. Bernd Lucke, offener Brief „Brechen Sie mit den Rechtsextremisten in der AfD”, Februar 2019. Spiegel – https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bernd-lucke-brechen-sie-mit-den-rechtsextremisten-in-der-afd-a-1252846.html 

  6. Zu Ausbildung (Reading, Göttingen, Promotion 2004 magna cum laude), Unternehmertum, Wiederwahl 2015, Direktmandat und Austritt Ende September 2017 Frauke Petrys: Deutscher Bundestag, Kurzbiografie – https://www.bundestag.de/webarchiv/abgeordnete/biografien19/P/522604-522604 ; Wikipedia, „Frauke Petry” – https://de.wikipedia.org/wiki/Frauke_Petry 

  7. Zur versuchten Rehabilitierung des Begriffs „völkisch” (2016) und zur folgenlos gebliebenen Forderung nach Höckes Ausschluss: Tagesspiegel, „Frauke Petrys scheinheilige Höcke-Distanzierung”, Februar 2017 – https://www.tagesspiegel.de/kultur/afd-vorsitzende-frauke-petrys-scheinheilige-hoecke-distanzierung/19473170.html 

  8. Zur Gründung der „blauen Partei” eine Woche vor der Bundestagswahl 2017 durch einen Vertrauten Petrys und zur Auflösung Ende 2019: Wikipedia, „Die blaue Partei” – https://de.wikipedia.org/wiki/Die_blaue_Partei ; zur Rückkehr mit „Team Freiheit” ab 2025: Cicero, Interview mit Frauke Petry, 3.6.2025 – https://www.cicero.de/innenpolitik/frauke-petry-marxistischer-kulturkampf-in-gestalt-gruner-und-roter-politik 

  9. Zu IBM, BDI-Präsidentschaft (1995–2000), Leibniz-Gemeinschaft, Millionendarlehen, Vorstandsrückzug April 2015, Parteiaustritt Juli 2015 sowie zur FAZ-Kritik von Friederike Haupt („Wie Hans-Olaf Henkel das Strahlen verging”, April 2015): Wikipedia, „Hans-Olaf Henkel” – https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Olaf_Henkel 

  10. Henkel: „Wir haben ein richtiges Monster erschaffen”; „NPD im Wolfspelz”; Frankenstein-Vergleich. Interview, politik&kommunikation – https://www.politik-kommunikation.de/politik/die-afd-ist-heute-eine-npd-im-wolfspelz/ 

  11. Zu Meuthens Werdegang (Promotion 1993 über die Kirchensteuer, Professur Kehl ab 1997), zum Austritt am 28.1.2022 mit „totalitären Anklängen” sowie zu den Einordnungen von Wolfgang Schroeder („hoffähig gemacht … dann kapituliert”) und dem Tagesschau-Kommentar von Lothar Lenz („scheinheilig”, „Provokateur im Schafspelz”): Wikipedia, „Jörg Meuthen” – https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Meuthen 

  12. Zu Konrad Adams Werdegang (Klassische Philologie, Promotion Dr. phil., FAZ 1979–2000, danach Welt-Chefkorrespondent bis 2007), zum drei Jahre lang zurückgehaltenen Unmut, zur Gauland-Kritik (NZZ-Gespräch, Oktober 2020) und zum Austritt (erklärt im Herbst 2020, wirksam zum 1.1.2021): Wikipedia, „Konrad Adam” – https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Adam ; NZZ, 22.10.2020 – https://www.nzz.ch/international/deutschland/konrad-adam-ueber-seinen-austritt-aus-der-afd-die-partei-bewegt-sich-freiwillig-in-eine-ecke-in-die-ihre-gegner-sie-draengen-wollen-gibt-es-etwas-duemmeres-als-das-ld.1582471 

  13. Zu Joachim Starbatty (emeritierter VWL-Professor Tübingen, Beiratsvorsitz ab 2013, Austritt Juli 2015 samt Zitat): Wikipedia, „Joachim Starbatty” – https://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Starbatty 

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